Inspirationen

Danken heißt:

Nehmen, was mir geschenkt ist,
es achtsam in den Händen halten,
es in mich hinein, in mein Herz, nehmen,
bis ich innerlich spüre,
jetzt ist es ein Teil von mir.

 

Danken heißt auch:

Das, was mir geschenkt und so ein Teil von mir geworden ist,
überführen in ein Handeln, das auch andere von
dem gewinnen lässt, was mich bereichert hat.
Erst dann erreicht, was mir geschenkt ist,
seine Vollendung.

Wirklich Danken:

 

Danken macht mich groß. Denn wenn ich danke, nehme ich von anderen etwas als ein Geschenk. Es bereichert mich, weil ich es nehme. Zugleich wird das, was ich dankend nehme, für mich unverlierbar. Der Dank erlaubt mir, es zu behalten und zu mehren. Er wirkt wie die Sonne und der warme Regen auf eine junge Pflanze. Sie gedeiht.

Danken verbindet. Durch das Danken gedeihen unsere Beziehungen. Denn dem, der dankt, wird gerne gegeben. Umgekehrt wird der, der dankend nimmt, innerlich weit und kann nicht anders, als selbst zu geben und das, was er als Geschenk mit Dank genommen hat, weiterzuschenken.  Das Danken macht daher nicht nur mich, es macht auch andere glücklich und reich.

Wer dankt, würdigt, was ihm geschenkt ist, und er würdigt damit auch die, die es ihm schenken. So werden durch das Danken sowohl ich als auch die Gabe und der Geber groß.

 

Bert Hellinger – Gedanken unterwegs

Zukunft:

Wahre Zukunft ist nicht die Verlängerung
Der Vergangenheit.

Aus der Zukunft kommt uns etwas entgegen,
unser Leben

Wilfried Nelles

 


 

Nimm Dir jeden Tag die Zeit,
still zu sitzen
und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens,
welche in Dir schwingt.

Buddha


Vertrauen

Manchmal glaubst Du, falsch zu sein, manchmal glaubst Du, es sei zu viel und du willst aussteigen.
Wisse, Du bist nicht allein – Du gehörst dazu – und bist Teil des Ganzen.
Wie kann ein Teil falsch sein?
Was geschieht mit dem Ganzen, wenn ein Teil aussteigt?
Höre das Lied in Deiner Seele…
Spüre die Kraft der Erde, der Sonne und des Mondes.
Spüre die Kraft der Liebe,
die alles kennt und alles verbindet, die immer war und immer sein wird.
Träume Dein Leben und lebe deinen Traum.

Wir müssen auf unsere Seele hören, wenn wir gesund werden wollen! Letztlich sind wir hier, weil es kein Entrinnen vor uns selbst gibt. Solange der Mensch sich nicht selbst in den Augen und im Herzen seiner Mitmenschen begegnet, ist er auf der Flucht. Solange er nicht zulässt, dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben, gibt es keine Geborgenheit. Solange er sich fürchtet durchschaut zu werden, kann er weder sich selbst noch andere erkennen – er bleibt getrennt.
Alles ist mit Allem verbunden.

Hildegard von Bingen

 

Die Achtung:

 

Achten heißt in erster Linie: anerkennen. Jemanden achten heißt, ich anerkenne, dass er da ist, dass er so ist, wie er ist, und dass er, wie er ist, auch richtig ist. Das schließt ein, dass ich mich selbst auf diese Weise achte. Dass ich achte, dass ich da bin, dass ich so bin, und dass ich so, wie ich bin, auch richtig bin.

Wenn ich mich und den anderen so achte, verzichte ich darauf, mir ein Bild zu machen, wie ich und der andere sein sollten. Ohne dieses Bild gibt es kein Urteil darüber mehr, was besser wäre. Kein gemachtes Bild tritt mehr zwischen mich und die Wirklichkeit, wie sie sich zeigt.

Dadurch ist ein Zweites möglich, das auch zur Achtung gehört: Ich liebe das Wirkliche, wie es sich zeigt. Das heißt vor allem: Ich liebe mich, wie ich bin, ich liebe den anderen, wie er ist, und ich liebe, wie wir unterschiedlich sind.

Danach ist noch ein Drittes möglich, vielleicht das Schönste, das auch zur Achtung gehört: Ich freue mich über das Wirkliche, wie es sich zeigt. Ich freue mich über mich, wie ich bin, ich freue mich über den anderen, wie er ist, und ich freue mich über die Unterschiede, dass ich anders bin als er und er anders ist als ich.

Diese Achtung hält Abstand. Sie dringt nicht in den anderen ein, und sie erlaubt auch dem anderen nicht, in mich einzudringen, mir etwas aufzuerlegen oder über mich nach seinem Bild zu verfügen. Daher können wir uns achten, ohne etwas voneinander zu wollen.

Wenn wir einander brauchen und etwas voneinander wollen, müssen wir noch auf ein Viertes achten: Fördern wir uns gegenseitig oder hemmen wir in uns und im anderen die eigene Entfaltung? Wenn wir anerkennen müssen, dass wir so,wie wir sind, die Entfaltung bei uns und beim anderen behindern, dann führt uns die Achtung nicht zusammen, sondern auseinander. Dann achten wir, dass jeder seinen eigenen Weg gehen darf und gehen muss.

Die Liebe und die Freude über mich und den anderen wird dadurch eher vertieft als gemindert. Wieso? Die Liebe und die Freude sind hier, so wie die Achtung – gelassen.

 

Bert Hellinger – Gedanken unterwegs

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Sandra Brandebusemeyer
Heilpraktikerin für Psychotherapie

Friedensstraße 4
34281 Gudensberg
Tel. 0173 80 55 473
E-Mail: mein-licht-blick@web.de

 

Ganz gleich wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst Du im Heute beginnen.

Buddha

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